Rahmenkonzept Energie für Waldbröl
Energiekonzept Waldbröl 2008 – 2025
Die Stadt Waldbröl versorgt ihre Einwohner bis 2020 zu 100 % mit Erneuerbarer Energie
Unser Ziel ist es, unsere Energie in Waldbröl in Zukunft zu 100 % selbst zu erzeugen und zu verteilen.
Die Grundversorgung der Menschen muss bezahlbar bleiben. Deshalb gehört die Energieversorgung in die Hände der Kommunen.
Überschüsse müssen den Gebührenzahlern zurück gegeben werden und dürfen nicht in die Taschen von Vorständen und Aktionären fließen.
Viele Menschen müssen sich bereits heute wegen der extrem ansteigenden Kosten für Strom, Gas, Öl und Benzin stark einschränken. Sie müssen deshalb auf Urlaub, Fahrzeugkauf oder andere Investitionen gänzlich verzichten. Dieser Verzicht ist nicht erforderlich, wenn die Energie- und Mobilitätskosten niedrig gehalten werden.
Wir wollen nicht, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger in Zukunft Kredite aufnehmen müssen, um ihre Energiekosten decken zu können.
Deshalb arbeite ich seit einigen Jahren an einem Energiekonzept, das die folgenden Ziele für den Bereich der Gemeinde Waldbröl verfolgt:
Produktion und Verteilung von sauberer Energie in kommunaler Verantwortung vor Ort aus Erneuerbaren Energieträgern, und zwar
Wir können den unseriösen und ungerechtfertigten Preisentwicklungen der großen Energieversorger nur dann entgehen, wenn die Stadt Waldbröl die notwendige Energie vor Ort selbst produziert und an die Haushalte verteilt.
Was in vielen Gegenden in Deutschland und im benachbarten Europa möglich ist, ist auch in Waldbröl machbar. Man muss es nur wollen und anfangen.
Prof. Dr. Konrad Scheffer von der Uni Kassel hat es kürzlich bei seinem Besuch in Waldbröl auf den Punkt gebracht: „Waldbröl hat alle Voraussetzungen für eine 100 % - Versorgung aus Erneuerbaren Energien!“
Die Stadt Waldbröl wird Energieversorger. Sie gründet Stadtwerke und gliedert die Bereiche „Wasser und Abwasser“ ein.
Die Stadt Waldbröl schließt einen Kooperationsvertrag mit den Gemeindewerken Nümbrecht zum Zweck der Energieversorgung, Netzunterhaltung und Kundenbetreuung.
Die Stadt Waldbröl erwirbt den Bundeswehrstandort Büscherhof, entwickelt das Nutzungskonzept und betreibt dort ein „Gründer- und Technologiezentrum“ mit dem Schwerpunkt „Erneuerbare Energien“. Die Stadtwerke Waldbröl haben dort ihren Firmensitz, siedeln Firmen im „Energiepark Büscherhof“ an und beteiligen sich an dem Bau und dem Betrieb einer Biogasanlage.
Die Stadtwerke bauen in Kooperation mit mittelständischen Unternehmen eine Hackschnitzel- und Pelletsproduktion auf.
Parallel dazu plant und errichtet die Stadt Waldbröl ein Blockheizkraftwerk (BHKW) auf Basis der ORC-Technik auf dem Gelände des Bauhofes. Dieses BHKW produziert Wärme und Strom und wird mit Resthölzern gespeist, die der Bauhof unter anderem aus Straßenrandschnitt, Parkanlagenpflege, Restholzbeständen und privatem Gartenschnitt generiert.
Die Stadt Waldbröl plant, errichtet und betreibt Solaranlagen auf allen geeigneten Dachflächen der städtischen Gebäude und mietet private Dachflächen an.
Die Stadtwerke richten eine Energieberatung für jedermann ein und fördern private Solarprojekte, die den Energieverbrauch in der Kommune reduzieren.
Die Stadt Waldbröl übernimmt/erwirbt das Stromnetz auf ihrem Gemeindegebiet von den Rheinisch-Westfälischen-Elektrizitätswerken (RWE) zum 01.07.2009, da dann der Konzessionsvertrag ausläuft.
Sollte die Bundeswehrstandort „Büscherhof“ touristisch genutzt werden können, entwickelt die Stadt Waldbröl alternativ dazu ein Sondergebiet, auf dem ein Energiezentrum errichtet wird.
Die Stadt Waldbröl veräußert die städtischen Gebäude und Liegenschaften an die Tochtergesellschaft „Stadtwerke“.
Die Stadtwerke planen und bauen ein neues Rathaus, das mehr Energie erzeugt als es benötigt. Die Baukosten werden durch die Veräußerung von nicht mehr benötigten Gebäuden und Grundstücken und der Einsparung von Fremdmieten und Energiekosten mittelfristig refinanziert.
Die Stadt Waldbröl versorgt ihre Einwohner bis 2020 zu 100 % mit Erneuerbarer Energie
Unser Ziel ist es, unsere Energie in Waldbröl in Zukunft zu 100 % selbst zu erzeugen und zu verteilen.
Die Grundversorgung der Menschen muss bezahlbar bleiben. Deshalb gehört die Energieversorgung in die Hände der Kommunen.
Überschüsse müssen den Gebührenzahlern zurück gegeben werden und dürfen nicht in die Taschen von Vorständen und Aktionären fließen.
Viele Menschen müssen sich bereits heute wegen der extrem ansteigenden Kosten für Strom, Gas, Öl und Benzin stark einschränken. Sie müssen deshalb auf Urlaub, Fahrzeugkauf oder andere Investitionen gänzlich verzichten. Dieser Verzicht ist nicht erforderlich, wenn die Energie- und Mobilitätskosten niedrig gehalten werden.
Wir wollen nicht, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger in Zukunft Kredite aufnehmen müssen, um ihre Energiekosten decken zu können.
Deshalb arbeite ich seit einigen Jahren an einem Energiekonzept, das die folgenden Ziele für den Bereich der Gemeinde Waldbröl verfolgt:
Produktion und Verteilung von sauberer Energie in kommunaler Verantwortung vor Ort aus Erneuerbaren Energieträgern, und zwar
- 100 % Stromversorgung: 2015
- 100 % Wärmeversorgung: 2020
- 100 % alternative Treibstoffe: 2025
Wir können den unseriösen und ungerechtfertigten Preisentwicklungen der großen Energieversorger nur dann entgehen, wenn die Stadt Waldbröl die notwendige Energie vor Ort selbst produziert und an die Haushalte verteilt.
Was in vielen Gegenden in Deutschland und im benachbarten Europa möglich ist, ist auch in Waldbröl machbar. Man muss es nur wollen und anfangen.
Prof. Dr. Konrad Scheffer von der Uni Kassel hat es kürzlich bei seinem Besuch in Waldbröl auf den Punkt gebracht: „Waldbröl hat alle Voraussetzungen für eine 100 % - Versorgung aus Erneuerbaren Energien!“
Die Stadt Waldbröl wird Energieversorger. Sie gründet Stadtwerke und gliedert die Bereiche „Wasser und Abwasser“ ein.
Die Stadt Waldbröl schließt einen Kooperationsvertrag mit den Gemeindewerken Nümbrecht zum Zweck der Energieversorgung, Netzunterhaltung und Kundenbetreuung.
Die Stadt Waldbröl erwirbt den Bundeswehrstandort Büscherhof, entwickelt das Nutzungskonzept und betreibt dort ein „Gründer- und Technologiezentrum“ mit dem Schwerpunkt „Erneuerbare Energien“. Die Stadtwerke Waldbröl haben dort ihren Firmensitz, siedeln Firmen im „Energiepark Büscherhof“ an und beteiligen sich an dem Bau und dem Betrieb einer Biogasanlage.
Die Stadtwerke bauen in Kooperation mit mittelständischen Unternehmen eine Hackschnitzel- und Pelletsproduktion auf.
Parallel dazu plant und errichtet die Stadt Waldbröl ein Blockheizkraftwerk (BHKW) auf Basis der ORC-Technik auf dem Gelände des Bauhofes. Dieses BHKW produziert Wärme und Strom und wird mit Resthölzern gespeist, die der Bauhof unter anderem aus Straßenrandschnitt, Parkanlagenpflege, Restholzbeständen und privatem Gartenschnitt generiert.
Die Stadt Waldbröl plant, errichtet und betreibt Solaranlagen auf allen geeigneten Dachflächen der städtischen Gebäude und mietet private Dachflächen an.
Die Stadtwerke richten eine Energieberatung für jedermann ein und fördern private Solarprojekte, die den Energieverbrauch in der Kommune reduzieren.
Die Stadt Waldbröl übernimmt/erwirbt das Stromnetz auf ihrem Gemeindegebiet von den Rheinisch-Westfälischen-Elektrizitätswerken (RWE) zum 01.07.2009, da dann der Konzessionsvertrag ausläuft.
Sollte die Bundeswehrstandort „Büscherhof“ touristisch genutzt werden können, entwickelt die Stadt Waldbröl alternativ dazu ein Sondergebiet, auf dem ein Energiezentrum errichtet wird.
Die Stadt Waldbröl veräußert die städtischen Gebäude und Liegenschaften an die Tochtergesellschaft „Stadtwerke“.
Die Stadtwerke planen und bauen ein neues Rathaus, das mehr Energie erzeugt als es benötigt. Die Baukosten werden durch die Veräußerung von nicht mehr benötigten Gebäuden und Grundstücken und der Einsparung von Fremdmieten und Energiekosten mittelfristig refinanziert.